Kunsthüs bum Kettrar
 Kunsthüs bum Kettrar

Über den Künstler Nic Albrecht

Bildender Künstler: Maler, Fotograf, Multimedia-Designer, Dipl.ing., Hochseesegler

 

Kunststudium, HfBK Berlin: v. li.: Georg Baselitz, Prof.Hann Trier,
Nic Albrecht, Peter Klasen.
Foto: Christa Peters

Nic Albrecht 1968 in seinem Atelier in Kingston / Hull GB

Nic Albrecht in seinem Atelier in Berlin - Charlottenburg

Foto Dr. M. Haug

Nic Albrecht in seinem
Design-Studio, Berlin-Westend

Foto Dr. M. Haug

 

 

Über 600 Ausstellungen von 1955-2015  / Preise / Internationale Lehraufträge / Wettbewerbssiege.
Nic Albrechts 
internationale Berlin-Design-Ausstellungen wurden von den deutschen Kulturinstitutionen in Kooperation mit Kultur-Institutionen der jeweiligen Länder durchgeführt.

 

 

Nic Albrecht begann 1950 realistisch, ab 1955 abstrakt-expressiv zu malen.1962 revoltierte er gegen die westliche Diktatur des Informel und  entwickelte 1963 in New York eine neue figurative, narrative Bildsprache, um entgegen dem Mainstream der herrschenden Kunstrichtungen wieder konkrete Inhalte darzustellen.

In seinem bewegten Leben als freier Maler und Designer schuf er zuerst in den großen Kunst-Metropolen Berlin, New York, Paris, London, Mexico-City, Rom und Athen zahlreiche Werkzyklen über den modernen Menschen in den alle menschlichen Maßstäbe sprengenden urbanen Großräumen.  Die Gegenpole waren lange Aufenthalte in der großen, elementaren Natur des Urwalds, auf Vulkanen, im Gebirge und vor allem als Hochseesegler auf den Weltmeeren, wo bedeutende Werkzyklen zu den existentiellen Fragen menschlichen Seins entstanden.

geb. 1932 in Masuren/Ostpreußen, Kriegskind im 2. Weltkrieg, vergebliche Flucht vor den Sowjets 1945 Vertreibung 1946. Auf der ständigen Suche nach einer neuen Heimat kam Nic Albrecht weit herum. 1947 erhielt er in der sowjetischen Besatzungszone wegen Verweigerung des FDJ-Beitritts Oberschulverbot und das Berufsdiktat Landarbeiter. Daraufhin Flucht nach West-Berlin. Dort wurde er zunächst Ingenieur (Diplom TFH Beuth Berlin 1956) und arbeitete bei Siemens. 1957 gab er seine Ingenieurskarrire endgültig auf und wählte die Freiheit der Kunst.

1957-63 Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (heute Universität der Künste), Meisterschüler von Prof. Hann Trier, Kunstgeschichte bei Prof. Will Grohmann, Architekturgeschichte bei Prof. Julius Posener. 1961 Stipendium von Italien, Studium der italienischen Renaissance an der Universitá per Stranieri in Perugia.

1963:Henry Ford Foundation Award, Reisen durch die USA, Niederlassung in New York, Malstudio in Manhattan. Inspiriert von den neuen Gesellschafts-und Medientheorien Marshal Mc Luhans, entwickelte er Ideen, die Enge des traditionellen Kunstbegriffs aufzubrechen und eine neue Kunst ohne eingegrenzte Disziplinen mit den neuen audiovisuellen Medien zu schaffen, die mit erweiterten Wahrnehmungen ein neues Bewusstsein erzeugt.

1964: Gastvorlesungen an der Universidád Íberoamericana in México,D.F.:Neue Kunst mit neuen Medien (Nuevo Arte de nuevos medios), Aufenthalt in Michoacán, Urwaldreisen durch Guerrero, Chiapas, Yucatán, Guatemala, Brit.Honduras (Belize).

1964:ging  er zurück nach West-Berlin, um angesichts der Mauer seine Kunst politisch auszurichten und Berlin als Symbol der deutschen Teilung zum vernetzenden, integralen Inhalt seiner "New Synthesis of Art" zu machen (wie er es zuvor in Mexicó-City und in Kingston upon Hull (GB) in Vorlesungen gelehrt hatte). Damit erhob er das Ensemble zum multimedialen Gesamtkunstwerk. Als nächsten Schritt bezog er den Besucher durch  spielerische Interaktion mit ein und entwickelte mit IBM die Steuerungstechnik für die audiovisuellen Medien,  

1965-67 Experimentelle Entwicklung der räumlichen Trägerstruktur der Medien und Gestaltung der Form, zuerst als begehbare Plastiken in Form von Köpfen oder Figuren, in die die Medien integriert wurden. Ab 1974 wurden die Kunstwerke komplexer und waren als große offene, variable Aktionsräume konzipiert, die aus 4 oder 5 Designkörpern, welche die Medien aufnahmen, gebildet wurden und eine Grundfläche von 75-200 qm hatten. 

1967-68 in England, Berufung als Lecturer in Fine Art an das Reg.Art-College Kingston upon Hull. Seine Lehre: die neue interaktive, multimediale Kunst für eine Gesellschaft der Zukunft ("New Synthesis of Art") und: Politik in der (neuen) Kunst

1969-89: Studio in West-Berlin und Zweitatelier auf Lanzarote. Erfolgreiche Realisierung seiner Berliner multimedialen Gesamtkunstwerke: über gewonnene Wettbewerbe erhielt er immer mehr und bedeutendere öffentliche Aufträge des Landes Berlin. Die leuchtenden  Interaktionsräume, die hohe ästhetische Designqualität der begehbaren innovativen, originellen, informativen, unterhaltsamen multimedialen Kunstwerke zogen Massen von Besuchern an. Besonders das spielerische Interaktionsprinzip,  das den Besuchern vielfältige Medien-Steuerung und Arbeiten mit dem Kunstwerk ermöglichte und ungewöhnlich viele Kinder in die Ausstellung brachte, sorgte für eine unerwartet hohe Nachfrage nach Ausstellungen aus aller Welt, besonders aus Frankreich.(571 Ausstellungen weltweit, 54 allein in Frankreich).

In den folgenden 20 Jahren als aktiver Hochseesegler setzte er sich als Maler, Fotograf und Filmer mit der übermächtigen Natur der Meere auseinander, der ein Segler immer hautnah ausgesetzt ist. Als zur See fahrender Marinemaler genießt er mit der hohen Qualität und Authenzität seiner Malerei internationale Anerkennung.

Nic Albrechts Werke treffen den Nerv der Zeit und haben in 640 Ausstellungen bis heute international viele Menschen erreicht. 

Auszeichnungen, Preise und Lehraufträge: 
Henry-Ford-Foundation-Award der USA,
Stipendien von Frankreich und Italien, Leistungs-Stipendium der Werner-von-Siemens-Stiftung,
Preise des International-Design-Centers Berlin für sein Kommunikations- und Multimedia-Design.
Gastdozenturen in Mexico und England (ausführlich s.u.).

Seit 2006 ist ihm Bad Hindelang, wo seine Frau herkommt, zur neuen Heimat geworden.
2013 erhielt er den Johann-Georg-Grimm-Preis des Fördervereins Bildende Kunst Oberallgäu.

Abbildung ganz oben: Nic Albrecht im Hindelanger Atelier, Foto Dr. M. Albrecht

Einzelausstellungen Malerei (Auswahl)
 

2017           Magie des ewig Weiblichen,
                   Schlossgalerie Immenstadt
2013           Vom Atlantik zum Alpsee,
                   Museum Hofmühle Immenstadt 

2005           art maritim Hamburg

2004           art maritim Hamburg

2003           galerie maritim Friedrichshafen

2003           art maritim Hamburg, Partnerland Griechenland

2002           art maritim Hamburg, Partnerland England

2002           Vortrag in Dresden, Verkehrsmuseum
                  „Geschichte der Marinemalerei“  

2001           art maritim Hamburg, Partnerland Dänemark

2001           galeria art Düsseldorf

2000           art maritim Hamburg, Partnerland Norwegen

2000           galeria art, Düsseldorf

1999           art maritim Hamburg, Partnerland Spanien

1999           Stiftelsen Fullriggeren Sörlandet,
                   Kristiansand, Norwegen
1999           Rostock, Schiffahrtsmuseum
                   "SSS-Greif-Gemälde"

1998           art maritim Hamburg, Partnerland Schweden

1998           galeria art Düsseldorf

1997           art maritim Hamburg, Partnerland Niederlande

1996           art maritim Hamburg, Partnerland Portugal

1995           Deutscher Marinebund Berlin
1968           Kingston upon Hull, England 
    
1964           Mexico-D.F.(City)

1963           Pátzcuaro, México, Museo Nácional de Artes
1961           Rom
1961           Mestre/Venedig

Einzelausstellungen Grafikzyklen "Berlin"

1989           Le Havre
1988           Paris, Goethe-Insitut, Centre
                   Culturel Allemand                    

1987           Paris, Goethe-Institut 
1986           Oman, BAO
1985           Oslo
1985           Tokyo
1984           La Rochelle
1984           Marseille, Goethe-Institut 
1984           Tokyo
1984           Brüssel, Berlimont
1981           Los Angeles
1981           Salt Lake City
1977           Stockholm
1972           München, Berlin-Pavillon
1970           Berlin, Galerie Jule Hammer
1970           Amsterdam
1969           Budapest

Ausstellungs-Beteiligungen Malerei (Auswahl)

2018           Bad Hindelang Rathaus / Hindelongar Alpzit
2018           3.Wertacher Kunsträume / Schwarz?Weiss
2018           Raiffeisenhaus Sonthofen / 14 Grimmpreisträger
2017           Museum Hofmühle Immenstadt / Die Südliche
2o16           Sonthofen / Die Südliche
2015           Museum Villa Jauss, Oberstdorf / Die Südliche
2014           Museum Hofmühle, Immenstadt / Die Südliche

2014           Museum Hofmühle, Immenstadt / Alpseesichten
2013           Sonthofen / Die Südliche

2012-13      GZI Lichthofgalerie Immenstadt / 
                   "Lebenslang  Veränderungen"
                   Vernissage-Vortrag:
                   Was ist Marinemalerei

2012           Museum
Villa Jauss, Oberstdorf / Die Südliche 
2002           Verkehrsmuseum Dresden

1972           Berlin-Pavillon, Olympiade München

1968           World Fair Berlin-Pavillon San Antonio USA

1964           Galerie S, Berlin

1960           München

1959           Marseille

1959           Maison de France, Berlin

1958           École des Beaux Arts, Paris

1958           Maison de France, Berlin

Auszeichnungen (Auswahl)

2013         Johann-Georg-Grimm-Preis des

                 Fördervereins Bildende Kunst Allgäu

1980         Preis des Internationalen Designzentrums Berlin

1972         Preis des Internationalen Designzentrums Berlin

1963         Henry Ford Foundation Award, USA

1961         Borsa di Studio del Ministero degli Affari Esteri, Italien

1959         Mal-Stipendium für die Provence, Frankreich,

1953         Leistungs-Stipendium der Werner-von-Siemens-Stiftung

 

Internationale Lehraufträge:

1964         Mexico, Gastvorlesungen an der
Universidád Iberoamericana, México D.F. (City)

1967-68    England, Lecturer in Fine Art

                 Reg. Collegeof Art, Kingston upon Hull

 

Wettbewerbssieger des Landes Berlin:

1979         Berlin-Design  "Leben in Berlin"

1974         Berlin-Design  "Kennen Sie B?"

1972         Multiple Design „Berlin-Türme“

1971         Kommunikations-und Multimedia-Design

 

 

Wenn Sie mehr wissen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf

 

Einzelausstellungen Berliner Multimediakunst 1969-89
(Auswahl aus insgesamt 571)

 

1989           Le Havre, Frankreich

1989           Paris,  Frankreich

1989           Cherbourg,  Frankreich

1989           Bayeux,  Frankreich

1989           Caen,  Frankreich

1989           Paris,  Frankreich

1989           Dinant,  Belgien   

1989           Brüssel,  Belgien

1989           Namur,  Belgien

1988           Cherbourg,  Frankreich  

1988           Fontainebleau,  Frankreich  

1988           Paris-Antony,  Frankreich   

1988           Paris,  Frankreich  

1988           Clermont-Ferrand,  Frankreich

1988           Strasbourg,  Frankreich

1988           Poitiers,  Frankreich

1988           Nantes,  Frankreich

1988           La Rochelle,  Frankreich  

1988           Pau,  Frankreich  

1988           Marseille,  Frankreich  

1988           Toulouse,  Frankreich  

1987           Zürich,  Schweiz

1987           Metz,  Frankreich

1987           Paris-Orly,  Frankreich

1987           Toulouse,  Frankreich

1987           Lyon,  Frankreich

1987           Paris,  Frankreich

1987           Metz,  Frankreich

1987           Bordeaux,  Frankreich

1987           Marseille,  Frankreich

1987           Lyon,  Frankreich

1987           Namur,  Frankreich

1987           Paris,  Frankreich

1987           Brest, Frankreich

1986           Oman,  Emirate

1986           Istanbul, Türkei  

1986           Tilburg, Niederlande                    

1986           Utrecht, Niederlande

1986           Clermont-Ferrand,  Frankreich

1986           Amiens,  Frankreich

1985           Jerez,  Spanien

1985           Tokio, Japan

1985           Oslo,  Norwegen

1985           Groningen, Niederlande

1985           Leuwaarden,  Niederlande

1984           Anderlecht,  Belgien

1984           Woluwe,  Belgien

1984           Brüssel,   Belgien

1984           Brüssel,  Belgien

1984           Tokio,  Japan

1983           Salzburg,  Österreich

1983           Groningen,  Niederlande

1982           Marseille,  Frankreich

1982           Groningen,  Niederlande

1982           Toulouse,  Frankreich 

1981           Lyon,  Frankreich

1981           Dijon,   Frankreich

1981           Metz, Frankreich

1981           Karmoey,  Norwegen

1981           Oslo,  Norwegen

1981           Salt Lake City,  USA

1981           Los Angeles,  USA

1980           Caen,  Frankreich

1980           Wien,  Österreich

1980           Zwolle,  Niederlande

1980           Nancy,  Frankreich

1979           Marselle,  Frankreich

1979           Innsbruck,  Österreich

1979           Rennes,  Frankreich

1979           Lille,  Frankreich

1978           Birmingham, England

1978           Toulouse,   Frankreich

1978           Lyon,  Frankreich

1977           Strasbourg,  Frankreich

1977           Bordeaux,  Frankreich

1977           Jönköpping,  Schweden

1977           Helsingborg,  Schweden  

1977           Stockholm,  Schweden  

1977           Göteborg,  Schweden

1976           Garda,  Italien

1976           Castelotto,  Italien

1976           Bardolino,  Italien  

1976           Cortina d´Ampezzo,  Italien

1976           Verona,  Italien

1976           Sazise,  Italien

1976           Milano, Italien

1976           Paris

1972           München

1970           West-Berlin Europa-Center

1969           San Francisco

1969           Los Angeles USA
1969           Budapest

 

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